Deutsches Klimavorsorgeportal

13.11.20181. Nationale Konferenz „Klimaanpassungsdienste – Klimavorsorge in der Praxis“

Auf der 1. Nationalen Konferenz „Klimaanpassungsdienste – Klimavorsorge in der Praxis“ am 12. November 2018 im Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau wurden Angebote und Dienste zur Klimaanpassung näher beleuchtet und diskutiert. In Fachvorträgen, erfrischend improvisierten Theatereinlagen, einem „Markt der Klimaanpassungsdienste“ und in vertiefenden Workshops sind die rund 135 Teilnehmerinnen und Teilnehmer relevanten Fragestellungen nachgegangen.

1. Nationalen Konferenz „Klimaanpassungsdienste – Klimavorsorge in der Praxis“ Reges Treiben auf dem Marktplatz der Klimaanpassungsdienste

Nach der herzlichen Begrüßung und einleitenden Worten von Dr. Kora Kristof, Abteilungsleiterin Nachhaltigkeitsstrategien, Ressourcenschonung und Instrumente beim Umweltbundesamt, wurde das Publikum erst einmal wachgerüttelt. Denn die drei Schauspielerinnen und Schauspieler von Theatersport Berlin sorgten mit ihrer improvisierten Einlage für einige Lacher beim Publikum und erleichterten den Einstieg ins Thema. Wie die politischen Rahmensetzungen im Bereich Klimaanpassung aussehen und welche konkreten Inhalte sich hinter dem Projekt KlimAdapt verbergen, berichteten Susanne Hempen vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und Petra Mahrenholz, Fachgebietsleiterin des KomPass-Teams beim Umweltbundesamt. Ob wir bei der Klimaanpassungspraxis bereits paradiesischen Perspektiven nahe sind, versuchten die fünf Gesprächsteilnehmenden der Podiumsdiskussion anschließend herauszufinden. Hier standen vor allem die Planung, Weiterentwicklung und Anwendung von Klimaanpassungsdiensten auf dem Prüfstand. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten die Gesprächsteilnehmenden relevante Aspekte und berichteten von ihren eigenen Erfahrungen.

Menschen, die sich unterhalten und informieren. Konferenzteilnehmende informieren sich über Klimaanpassungsdienste

Die Mittagspause bzw. der „Markt der Klimaanpassungsdienste“ stand ganz im Zeichen des Vernetzens und Austauschens: An neun Ständen konnten sich die Teilnehmenden aus Kommunen, Forschung und Beratung, Unternehmen und Bundesländern über ausgewählte Klimaanpassungsdienste informieren und einen Blick auf das neue KLiVO Portal werfen. Das offene und großzügig gestaltete Foyer des Umweltbundesamtes förderte den Dialog und lud zum Verweilen und Stöbern ein. Frisch gestärkt ging es danach für die Teilnehmenden in die vertiefenden Workshops zu den Themen „Hitzestress im Stadtquartier“, „Kommunale Starkregenvorsorge“, „Klimafolgen planvoll begegnen“, „Kulturpflanzen und Stadtgrün im Trockenstress“ und „Klimaanpassungsdienste in die Breite tragen“. Hier bot sich die Möglichkeit, einzelne Aspekte näher zu beleuchten und in Kleingruppen zu diskutieren. Wichtige Botschaften wurden anschließend im Plenum vorgestellt. Den Abschluss des Tages bildete der Kurzvortrag von Kirsten Sander, Projektleiterin für das KLiVO Portal beim Umweltbundesamt. Sie richtete den Blick nach Vorne und zeigte auf, wie es im Projekt und im speziellen mit dem KLiVO Portal weitergeht.

Unser Fazit: Klimaanpassungsdienste gibt es viele, doch in welcher Form und in welchem Umfang diese genutzt werden, sollte stärker herausgestellt werden. Umso wichtiger ist es, den direkten Austausch zwischen Anbietenden und Anwenderinnen und Anwendern zu fördern und konstruktive Kritik und Feedback zu nutzen, um Klimaanpassungsdienste weiterzuentwickeln, zu optimieren und in die Anwendung zu bringen.

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