Deutsches Klimavorsorgeportal

Merkblatt für eine wassersensible Stadt- und FreiraumgestaltungEmpfehlungen und Hinweise für eine zukunftsfähige Regenwasserbewirtschaftung und eine Überflutungsvorsorge bei extremen Regenereignissen in Bremen

(leer)Gulli-Deckel mit Aufschrift: Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe der Freien Hansestadt BremenFoto 1: Must Städtebau

Beschreibung

Das Merkblatt gibt praxisorientierte Hinweise zur urbanen Überflutungsvorsorge. Der Fokus liegt auf der wassersensiblen Gestaltung öffentlicher Verkehrs- und Freiflächen. Diese können bei entsprechender Planung zum Wasserrückhalt in der Fläche und zum kontrollierten Abfluss von Niederschlagswasser bei extremen Regenereignissen beitragen.

Der Dienst

  • erläutert anschaulich mögliche Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge.
  • illustriert anhand von fünf Entwurfsbeispielen, wie eine wassersensible Gestaltung urbaner Verkehrs- und Freiflächen in der Praxis aussehen kann.
  • gibt Hinweise, wie entsprechende Maßnahmen in der Bauleitplanung sowie im Vertragsstädtebau und im Besonderen Städtebaurecht festgesetzt werden können.
  • zeigt anhand von sieben Praxisbeispielen die Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Zielgruppe

Das Merkblatt richtet sich an alle öffentlichen Stellen und private Ingenieurbüros, die an der Gestaltung der städtischen „Oberfläche“ beteiligt sind, wie z. B. die Stadt-, Freiflächen- und Straßenplanung sowie die Betreiber öffentlicher Liegenschaften (z. B. Schulen, Sportanlagen etc.).

Wissenschaftlicher Hintergrund

Das Merkblatt entstand im Rahmen des Projektes KLAS (KLimaAnpassungsStrategie – Extreme Regenereignisse), welches von 2012 bis 2014 vom Bundeministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) als „kommunales Leuchtturmvorhaben“ im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) gefördert wurde. Das Projekt KLAS verfolgte das Ziel, eine Klimaanpassungsstrategie in Bezug auf extreme Regenereignisse zu entwickeln, um Bremen an das Risiko solcher Regenfälle anzupassen und damit langfristig auf die Zukunft vorzubereiten.

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