Deutsches Klimavorsorgeportal

Sicherheit in der Trinkwasserversorgung

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Beschreibung

Häufen sich im Zuge des Klimawandels Extremereignisse wie Starkregen oder Trockenperioden, stellt dies die Trinkwasserversorgung vor neue Herausforderungen. Um sich hierauf vorzubereiten, bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Akteuren der Trinkwasserversorgung in Kommunen eine praxisnahe Handreichung für die Risikoanalyse (Teil 1) und Notfallvorsorgeplanung (Teil 2).

Die Broschüren

  • ermöglichen es, Gefahren für ein Untersuchungsgebiet zu priorisieren sowie Engpässe und Schwachstellen der Wasserversorgungsstruktur zu identifizieren.
  • zeigen die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen im Bereich der Not- und Ersatzwasserversorgung auf.
  • stellen die Fähigkeiten und Ressourcen staatlicher und nicht-staatlicher Organisationen vor, die bei der Bewältigung von Notfällen berücksichtigt werden können.
  • definieren qualitative und quantitative Schutzziele der Trink-, Ersatz- und Notwasserversorgung sowie mögliche Versorgungsarten und erläutern die hierfür benötigten Ressourcen.
  • enthalten im Anhang unter anderen Checklisten und Fragebögen für die praktische Arbeit.

Zielgruppe

Die Handreichung richtet sich an Aufgabenträger der Wasserversorgung, die für die Sicherheit der Trinkwasserversorgung verantwortlich und an der Entwicklung eines proaktiven Notfallvorsorgekonzeptes unmittelbar beteiligt sind. Hierzu zählen insbesondere Kommunen und Wasserversorgungsunternehmen, Gesundheitsämter und der Katastrophenschutz (Gefahrenabwehrbehörde) sowie die Behörden der Wasserwirtschaft.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Die Handlungsempfehlungen Teil I: Risikoanalyse (2016) und Teil 2: Notfallvorsorge (2020) wurden im Auftrag des BMI in einem Projekt des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gemeinsam mit Wasserversorgungsunternehmen und Behörden des Arbeitskreises „Notfallvorsorge in der Wasserversorgung“ erarbeitet. Der Handlungsrahmen für das Risiko- und Katastrophenmanagement beruht auf etablierten Methoden für die Risikoanalyse in der Wasserversorgung und wurde in dem Projekt praxisnah anwendet. Von besonderer Bedeutung ist der Leitfaden „Schutz Kritischer Infrastrukturen – Risiko- und Krisenmanagement“ des Bundesinnenministeriums, der eine Verwundbarkeitsanalyse im Prozess der Risikoanalyse vorsieht.

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