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Überflutungs- und Hitzevorsorge durch die StadtentwicklungStrategien und Maßnahmen zum Regenwassermanagement gegen urbane Sturzfluten und überhitzte Städte

Kleiner Wasserrückhalt BonnLogoFoto 1: Fabian Dosch

Beschreibung

Die nach den Zukunftsprognosen vermehrt auftretenden Wetterextreme wie Starkniederschläge und lange Hitzeperioden erfordern eine Stadtentwicklung, welche die Verwundbarkeit städtischer Infrastruktur gegenüber extremen Niederschlägen verringern kann. Besonders wichtig ist dabei ein vorsorgendes Siedlungswassermanagement, das die Folgen von Starkregen durch Wasserrückhalt in der Fläche verringern und gleichzeitig sommerliche Hitze mindern kann. Die Publikation zeigt auf, wie die Siedlungswasserwirtschaft zu einem integrierten Bestandteil der Stadtentwicklung werden kann und dokumentiert gute Beispiele und Konzepte aus der Praxis.

Die Publikation

  • liefert konkrete Handlungsempfehlungen zur Überflutungs- und Hitzevorsorge, die sechs Handlungsfeldern zugordnet werden.
  • stellt durch kommunale Fallstudien und Auswertung ausgewählter nationaler Fallstudien, die Einbindung von Referenzprojekten und den fachlichen Austausch mit einer projektbegleitenden Expertengruppe einen engen Bezug zur Wissenschaft und Praxis her.
  • stellt übertragbare Verfahrensweisen und Lösungen für Kommunen auf der Grundlage der ausgewerteten Erfahrungen heraus.
  • bindet drei externe Fachgutachten zu internationalen Ansätzen und Referenzprojekten, urbanen Gefahrenkarten zur Ermittlung des Überflutungsrisikos und über rechtliche Rahmenbedingungen und mögliche Steuerungsinstrumente ein.
  • zeigt mehrdimensionale Lösungen für die städtischen Infrastrukturen angesichts knapper Ressourcen und Freiflächen auf.
  • erläutert, wie Maßnahmen zur Überflutungs- und Hitzevorsorge an vorhandene Verfahren, Programme und Instrumente gekoppelt werden können.

Zielgruppe

Kommunalverwaltung

Wissenschaftlicher Hintergrund

Die Veröffentlichung „Überflutungs- und Hitzevorsorge durch die Stadtentwicklung“ ist als Ergebnisbericht der fallstudiengestützten Expertise „Klimaanpassungsstrategien zur Überflutungsvorsorge verschiedener Siedlungstypen als kommunale Gemeinschaftsaufgabe“ entstanden. Das Projekt aus dem Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) des damaligen Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) betreut. Dabei wurden Konzepte, Maßnahmen und Instrumente der Überflutungs- und Hitzevorsorge untersucht und aktuelle Forschungsfelder wie beispielsweise die „Wassersensible Stadtentwicklung“ einbezogen. Der Fokus lag weniger auf Maßnahmen für klar definierte Verantwortlichkeitsebenen, sondern auf ressortübergreifenden mehrdimensionalen Lösungen. Die Fallstudienprojekte wurden als Steckbriefe mit Informationen zu den wesentlichen Projektdaten und -inhalten, zu den Akteuren sowie zum Innovations- und Vorbildcharakter dokumentiert.

Kategorie

Publikation, Praktische Arbeitshilfe

Herausgeber

  • Titel Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
  • Adressat Referat I6 – Stadt-, Umwelt- und Raumbeobachtung
  • Strasse und Hausnummer Deichmanns Aue 31-37
  • 53179 Bonn

Fachliche Ansprechperson

Erscheinungsdatum

2015

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